Willkommen bei Ulrike, Holger & Oscar
unser kleiner Reisblog

September  2026

August    2 0 2 6







01.08.2026


Kuscheldosentag 1.386
ℝ𝕒𝕚𝕟𝕓𝕠𝕨 𝕄𝕠𝕦𝕟𝕥𝕒𝕚𝕟𝕤 𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕓𝕦𝕟𝕥𝕖 𝕍𝕠𝕖𝕝𝕜𝕖𝕣𝕧𝕖𝕣𝕤𝕥𝕒𝕖𝕟𝕕𝕚𝕘𝕦𝕟𝕘…

  • 2026-08-01_0084
  • 2026-08-01_0008
  • 2026-08-01_0010
  • 2026-08-01_0020
  • 2026-08-01_0022
  • 2026-08-01_0024
  • 2026-08-01_0026
  • 2026-08-01_0033
  • 2026-08-01_0040
  • 2026-08-01_0042
  • 2026-08-01_0044
  • 2026-08-01_0050
  • 2026-08-01_0056
  • 2026-08-01_0060
  • 2026-08-01_0062


Am "𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐃𝐚𝐰𝐢𝐭 𝐆𝐚𝐫𝐞𝐝𝐬𝐜𝐡𝐚", dem gefühlt 𝐪𝐮𝐚𝐝𝐫𝐢𝐥𝐥𝐢𝐨𝐧𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐌𝐨𝐞𝐧𝐜𝐡𝐬𝐧𝐞𝐬𝐭 seiner Art, dass wir mittlerweile besichtigt haben, wurde es dieses mal tatsächlich ein wenig anders.☝️
Nicht, dass dieses Kloster selbst nun irgendwelche Auffälligkeiten vorzuweisen gehabt hätte, die wir in irgendeiner Weise nicht schon einmal irgendwo, irgendwann gesehen hätten. 🤷‍♂️
Auch das Kloster „𝐃𝐚𝐰𝐢𝐝 𝐆𝐚𝐫𝐞𝐝𝐬𝐜𝐡“, hier in der Nähe von 𝐔𝐝𝐚𝐛𝐧𝐨 ist eben auch ein Kloster…🤷‍♂️
… mit 𝐌𝐚𝐮𝐞𝐫𝐧 𝐝𝐫𝐮𝐦𝐡𝐞𝐫𝐮𝐦, ein paar 𝐓𝐮𝐞𝐫𝐦𝐜𝐡𝐞𝐧 rechts und links und einer mehr oder weniger großen 𝐊𝐚𝐩𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐦𝐢𝐭 𝐛𝐮𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐁𝐢𝐥𝐝𝐜𝐡𝐞𝐧 darin. 𝐓𝐡𝐚𝐭´𝐬 𝐢𝐭.
Ok… die Landschaft und der Erhaltungsgrad variiert schonmal  von Kloster zu Kloster…
Doch die Geschichte eines jeden Klosters, hier im Kaukasus könnten wir vermutlich mit „𝐜𝐨𝐩𝐲 & 𝐩𝐚𝐬𝐭𝐞“ in jeden anderen unserer Reiseberichte übertragen, ohne dass es jemanden auffallen würde.
Und dass ich mit den (ehemaligen) Bewohnern dieser Etablissements ohnehin eine gewisses, historisch begründetes Verständnisproblem habe, sollte mittlerweile auch allgemein bekannt sein. 🤷‍♂️
𝐉𝐚 𝐢𝐜𝐡 𝐰𝐞𝐢𝐬𝐬…
… wir tun den Klöstern da jetzt ein wenig 𝐔𝐧𝐫𝐞𝐜𝐡𝐭…
Es geht ja auch um die Architektur und um die optische Ausrichtung in innerhalb der jeweiligen Botanik.
Und nicht jeder hat das Privileg, all die unzähligen Klöster des Kaukasus, bis zur visuellen Übersättigung abklappern zu dürfen, sodass sie quasi zur 𝐢𝐧𝐟𝐥𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧𝐚𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐌𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧𝐰𝐚𝐫𝐞 mutieren. 🤦‍♂️
𝐍𝐞𝐢𝐧... das haben sie wirklich nicht verdient.
𝐉𝐞𝐝𝐞𝐬 𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫 𝐢𝐬𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐟𝐮𝐞𝐫 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐬𝐮𝐜𝐡 𝐰𝐞𝐫𝐭…
... das steht definiv außer Frage…
Doch wie hat bereits Paracelsius gesagt:
„𝐃𝐢𝐞 𝐌𝐞𝐧𝐠𝐞 𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐆𝐢𝐟𝐭“.
Und unsere Dosis ist aktuell nicht nur der Sättigung recht nahe, sondern verursacht bisweilen die ersten Vergiftungserscheinungen, sodass wir uns für Georgien ersteimal ein „𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫-𝐃𝐞𝐭𝐨𝐱“ verordnet haben, da wir den Klöstern, die wir aktuell besuchen, nicht mehr gerecht werden können. 🤷‍♂️
Hierfür bitten die schonmal, so rein prophylaktisch, alle noch kommenden Kloster um 𝐄𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐝𝐢𝐠𝐮𝐧𝐠. 🙏
Aber dieses Kloster war tatsächlich noch einmal etwas Besonderes…
….also jetzt 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐊𝐥𝐨𝐬𝐭𝐞𝐫 an sich…
… das Besondere war eigentlich der Parkplatz davor…
… Nee… eigentlich auch 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐏𝐚𝐫𝐤𝐩𝐥𝐚𝐭𝐳…
… eher war es ein Camper der dort herumstand…
… Nein… Eigentlich war es auch 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐂𝐚𝐦𝐩𝐞𝐫…
… es war die „𝐋𝐚𝐞𝐧𝐝𝐞𝐫𝐤𝐞𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠“ 𝐚𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐦 𝐅𝐚𝐡𝐫𝐳𝐞𝐮𝐠.
„𝐑𝐎𝐊“…
Was bitte soll das für ein Land sein?
„𝐑ülpsistan in 𝐎st 𝐊ackisien?“ der „𝐑eich von 𝐎scar aus der 𝐊uscheldose“?
Tatsächlich musste ich erstmal Google bemühen, um mir über dieses Nationale Kürzel Gewissheit zu verschaffen.
„𝐑𝐞𝐩𝐮𝐛𝐥𝐢𝐜 𝐨𝐟 𝐊𝐨𝐫𝐞𝐚“…
“𝐀𝐡𝐚𝐡”…  fiel es mir während des Blickes auf mein Handy, wie Schuppen aus der Fontanelle.
„𝑵𝒂 𝒅𝒂 𝒃𝒓𝒂𝒕 𝒎𝒊𝒓 𝒅𝒐𝒄𝒉 𝒆𝒊𝒏𝒆𝒓 ´𝒏𝒆𝒏 𝑹𝒐𝒍𝒍𝒎𝒐𝒑𝒔.“ …
Fernab von Kimchi und Stäbchen als etabliertes Hilfsmittel zur Nahrungsaufnahme, rollt hier so ein Camper mit für wahr exotischen Inhalt durch die Weltgeschichte in Gestalt eines Klosters …
Klar kennt man mittlerweile diese 𝐚𝐬𝐢𝐚𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐙𝐞𝐢𝐭𝐠𝐞𝐧𝐨𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐬 𝐅𝐞𝐫𝐧𝐨𝐬𝐭.
Allerdings eher als Rudel, die sich aus Doppeldeckerbussen stürzen und das in einer Anzahl, die jede Sehenswürdigkeit bis zur Unkenntlichkeit entstellen.
Hier waren wohl 2 Exemplare allein auf weiter Flur unterwegs… im eigenen Camper… aus Korea… 𝐑𝐞𝐬𝐩𝐞𝐤𝐭.👍 👏
Wie es der Zufall es so wollte, trafen wir „Souni“, (nur Buddha weiß, ob diesen Namen jetzt richtig geschrieben habe) die Dame des Hauses… ähh…. Campers vor dem Selbigen und Ulrike lud die Beiden ganz spontan zu unserer geplanten Tour an die „𝐑𝐚𝐢𝐧𝐛𝐨𝐰 𝐌𝐨𝐮𝐧𝐭𝐚𝐢𝐧𝐬“ ein, für den wir Nachmittags extra einen Jeep gemietet hatten.
Die Rückbank war ohnehin noch frei…  Also warum diese nicht zur transkontinentalen Völkerverständigung nutzen. 😉
𝐆𝐞𝐬𝐚𝐠𝐭 𝐠𝐞𝐭𝐚𝐧…
so folgten sie uns, nach einer Tasse gemeinsamen Tee zurück nach Udabno, wo der Jeep bereits zur Abholung bereitstand.
„𝐒𝐨𝐮𝐧𝐢“ und „𝐂𝐡𝐮𝐧𝐠 𝐇𝐨𝐞“ … zwei Menschen die normalerweise weiter kaum von uns entfernt wohnen könnten…
… 𝐇𝐞𝐮𝐭𝐞 𝐰𝐚𝐫𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫 𝐮𝐧𝐬 𝐬𝐨 𝐧𝐚𝐡𝐞, als würden wir uns bereits ewig kennen… ☺️
Mit 𝐛𝐞𝐢𝐝𝐞𝐫𝐬𝐞𝐢𝐭𝐢𝐠𝐞𝐦 𝐄𝐧𝐠𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡 auf knappen 𝐀𝟏 𝐍𝐢𝐯𝐞𝐚𝐮 und dem 𝐆𝐨𝐨𝐠𝐥𝐞-𝐔𝐞𝐛𝐞𝐫𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐫 „Deutsch-Koranisch-Koreanisch-Deutsch“, ließen wir es emotional so richtig krachen… 😃
𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐞𝐦𝐢𝐞 𝐩𝐚𝐬𝐬𝐭𝐞 𝐯𝐨𝐧 𝐀𝐧𝐟𝐚𝐧𝐠 𝐚𝐧…
und das anscheinend auf beiden Seiten.
Da machte es auch nichts, dass mir Chung Ho über den Übersetzer vermittelte, dass
„ 𝒆𝒔 𝒘𝒐𝒉𝒍 𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑬𝒉𝒓𝒆 𝒇𝒖𝒆𝒓 𝒊𝒉𝒏 𝒔𝒆𝒊, 𝒖𝒏𝒔𝒆𝒓𝒆 𝑺𝒆𝒆𝒍𝒆 𝒎𝒊𝒕𝒆𝒔𝒔𝒆𝒏 𝒛𝒖 𝒅𝒖𝒆𝒓𝒇𝒆𝒏“…  🙈
Doch wenn die Chemie stimmt, 𝐛𝐫𝐚𝐮𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐬 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐯𝐢𝐞𝐥 𝐚𝐧 𝐖𝐨𝐫𝐭𝐞…
Und so verbrachten wir den Tag miteinander…
𝐖𝐢𝐫 𝐥𝐚𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧, machten Späße, die das Gegenüber vermutlich gar
nicht verstand… 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐰𝐢𝐫 𝐥𝐚𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧 𝐭𝐫𝐨𝐭𝐳𝐝𝐞𝐦…
Ausgewogene Kommunikationtechniken zwischen 𝐀𝟏-𝐄𝐧𝐠𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡, 𝐆𝐨𝐨𝐠𝐥𝐞-𝐓𝐫𝐚𝐧𝐬𝐥𝐚𝐭𝐞𝐫 und einem 𝐚𝐦𝐛𝐢𝐭𝐢𝐨𝐧𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞𝐧 𝐇𝐚𝐧𝐝𝐠𝐞𝐟𝐮𝐜𝐡𝐭𝐞𝐥 𝐢𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐫𝐚𝐝𝐞-𝐌𝐚𝐧𝐢𝐞𝐫 ließen diesen Tag zu einem nachhaltigen Erlebnis werden.  ☺️
So waren wir tatsächlich alle ein wenig 𝐭𝐫𝐚𝐮𝐫𝐢𝐠, als wir am frühen Abend letztendlich wieder 𝐠𝐞𝐭𝐫𝐞𝐧𝐧𝐭𝐞 𝐖𝐞𝐠𝐞 fuhren. 😔
Auch wenn uns durch „𝐊𝐚𝐤𝐚𝐨𝐓𝐚𝐥𝐤“ und „𝐖𝐡𝐚𝐭𝐬𝐀𝐩𝐩“ virtuelle Welten trennen, haben wir doch eine Möglichkeit gefunden, weiterhin 𝐢𝐧 𝐊𝐨𝐧𝐭𝐚𝐤𝐭 𝐳𝐮 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧. ☺️
𝐔𝐧𝐝 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭… 𝐠𝐚𝐧𝐳 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭… treffen wir uns in Griechenland wieder.
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.



 September 2026





E-Mail