Mai 2026
- A p r i l 2 0 2 6
06.04.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟐𝟔𝟖
𝕄𝕒𝕣𝕞𝕒𝕣𝕚𝕤… 𝕡𝕒𝕣𝕜𝕖𝕟 𝕨𝕚𝕖 𝕒𝕞 "𝔻𝕖𝕦𝕥𝕤𝕔𝕙𝕖𝕟 𝔼𝕔𝕜".
(𝑈𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑒𝑛 𝑠𝑖𝑛𝑛𝑖𝑔𝑒𝑛 𝑈𝑛𝑠𝑖𝑛𝑛 𝑓𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡 𝐷𝑢 𝑎𝑢𝑓 𝐾𝑢𝑠𝑐ℎ𝑒𝑙𝑑𝑜𝑠𝑒.𝑑𝑒, 𝐹𝑎𝑐𝑒𝑏𝑜𝑜𝑘, 𝑃𝑜𝑙𝑎𝑟𝑠𝑡𝑒𝑝𝑠 𝑢𝑛𝑑 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒𝑚 𝑊ℎ𝑎𝑡𝐴𝑝𝑝-𝐾𝑎𝑛𝑎𝑙. 𝑊𝑖𝑟 𝑓𝑟𝑒𝑢𝑒𝑛 𝑢𝑛𝑠 𝑎𝑢𝑓 𝐷𝑖𝑐ℎ. 🫶)
Wir stehen heute in 𝐌𝐚𝐫𝐦𝐚𝐫𝐢𝐬…
Auch wenn es recht ähnlich klingt, ist es mit der (fast) gleichnamigen Schuhmarke vermutlich weder verwandt noch verschwägert. 🤷♂️
Ansonsten ist Marmaris...
𝐇𝐔𝐄𝐁𝐒𝐂𝐇…
damit ist eigentlich schon alles gesagt…🤷♂️
𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐨𝐤…
ein bisschen mehr darf es dann schon sein… sonst würde dieser Beitrag ja überhaupt keinen Sinn machen.
Nicht, dass unsere Beiträge jemals einen Sinn gemacht hätten… aber mit mehr als 100 Zeichen sollten wir zumindest einen gewissen, intellektuellen Anschein bewahren… wir sind hier schließlich nicht auf TikTok. 🙈
𝐀𝐥𝐬𝐨… 𝐰𝐚𝐬 𝐡𝐚𝐭 𝐌𝐚𝐫𝐦𝐚𝐫𝐢𝐬 𝐳𝐮 𝐛𝐢𝐞𝐭𝐞𝐧? …
Oder… besser gesagt… Was hat Marmeris 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 zu bieten…
Parkplätze zum Beispiel… Keine Parkplätze gibt es tatsächlich reichlich.🤷♂️
Mit knapp 𝟏𝟎𝟎.𝟎𝟎𝟎 𝐄𝐢𝐧𝐰𝐨𝐡𝐧𝐞𝐫𝐧 hat Marmaris nicht nur die ungefähre Einwohnerzahl mit unserer 𝐇𝐞𝐢𝐦𝐚𝐭𝐬𝐭𝐚𝐝𝐭 𝐊𝐨𝐛𝐥𝐞𝐧𝐳 gemeinsam, sondern ebenfalls den 𝐜𝐡𝐫𝐨𝐧𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐏𝐚𝐫𝐤𝐩𝐥𝐚𝐭𝐳𝐦𝐚𝐧𝐠𝐞𝐥 in der Innenstadt. Ob man dies, genau wie in Koblenz, als touristisches Adventure-Angebot vermarkten sollte, darüber scheiden sich vermutlich die Geister.
Aber wer uns kennt, der weiß, dass wir uns auch mal in eine 𝐏𝐚𝐫𝐤𝐥𝐮𝐞𝐜𝐤𝐞 𝐚𝐦 𝐒𝐭𝐫𝐚𝐬𝐬𝐞𝐧𝐫𝐚𝐧𝐝 quetschen, um sie zu unserem nächtlichen Refugium zu erklären.
So war es dann auch… und wie ist das mit dem Teufel und den Fliegen?
So wünschten wir uns diese Nacht diesbezüglich „𝑮𝒖𝒕𝒆𝒏 𝑨𝒑𝒑𝒆𝒕𝒊𝒕“.
𝐀𝐩𝐫𝐨𝐩𝐨𝐬…
es gab frische, 𝐡𝐚𝐮𝐬𝐠𝐞𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐊𝐮𝐭𝐭𝐞𝐥𝐬𝐮𝐩𝐩𝐞… direkt gegenüber von unserem Parkplatz…
und ja… was soll ich sagen… 𝐢𝐜𝐡 𝐡𝐚𝐛´𝐬 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧. 😋
Und... es hat gemundet... man muss sich nur trauen. 😉
𝐖𝐚𝐬 𝐠𝐢𝐛𝐭´𝐬 𝐧𝐨𝐜𝐡, 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐢𝐧 𝐌𝐚𝐫𝐦𝐚𝐫𝐢𝐬?...
Eine Burg, mit dem doch sehr überraschenden Namen „𝐌𝐚𝐫𝐦𝐚𝐫𝐢𝐬 𝐂𝐚𝐬𝐭𝐥𝐞“…
Erbaut von „Sultan Süleymann den Prächtigen“, um 1522, vermutlich um die schöne Aussicht auf Rhodos genießen zu können.
Statt über einen Sultan, stolpert man heute allerdings erstmal durch ein Kassenhäuschen…
Heute ist die Burg ein Museum… aber mit mit Aussicht…
Man sieht zwar nicht bis Rhodos, aber immerhin bis zum Yachthafen, der vermutlich er mehr Kapital beherbergt, als das gesamte Anatolien in einem Jahr als Bruttosozialprodukt erwirtschaftet.
Um die Burg… die 𝐀𝐥𝐭𝐬𝐭𝐚𝐝𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐌𝐚𝐫𝐦𝐚𝐫𝐢𝐬…
Ein Labyrinth aus engen Gassen… so eng, dass man locker aus dem eigenen Wohnzimmer die Fenster des Nachbarn putzen könnte… und zwar von innen. 🙈
Wer dort wohnt, lernt vermutlich schnell seine Intimsphäre Ad acta zu legen …
Spätestens wenn der erste Tourist aus Deinem Badezimmer schlappt und Dir 20 Lira in den Kochtopf wirft, in dem gerade Deine Kuttelsuppe (İşkembe Çorbası) vor sich hinköchtelt, weißt du…
𝐃𝐮 𝐛𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐞 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐢𝐧… hier in Marmaris.
Hier in Marmaris findest du 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐞, 𝐒𝐭𝐫𝐚𝐧𝐝 und 𝐈𝐫𝐢𝐬𝐡 𝐏𝐮𝐩𝐬… aber eher 𝐬𝐞𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐧 𝐏𝐚𝐫𝐤𝐩𝐥𝐚𝐭𝐳.😉
In diesem Sinne… 𝐟𝐮𝐞𝐡𝐥𝐭 𝐄𝐮𝐜𝐡 𝐠𝐞𝐤𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐭.
05.04.2026
𝐊𝐮𝐬𝐜𝐡𝐞𝐥𝐝𝐨𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐠 𝟏.𝟐𝟔𝟕
𝔻𝕚𝕕𝕚𝕞… 𝕀𝕥´𝕤 𝕧𝕖𝕣𝕪 𝕓𝕣𝕚𝕥𝕚𝕤𝕙…
Was passiert, wenn man trinkfreudige Briten in ihrer postmortalen Phase auf eine türkische Kleinstadt loslässt? …
Richtig… auf jeden Fall nichts alkoholfreies. 🙈
Aktuell ist 𝐃𝐢𝐝𝐢𝐦 jedoch noch recht friedlich.
Allerdings weist die Pub-Dichte und Anzahl der Döner-Buden schon auf ein saisonales Eskalationspotenzial hin.
Traumhaft gelegen, im Westen der türkischen Ägäis bietet diese Stadt also so ziemlich alles, was das Party-Herz begehrt… außer Entspannung.
Aber zwischen all diesen Irish-Pubs, Fresstempeln und Karaoke-Bars findet man trotzdem noch etwas Kultur…
Zum Beispiel den 𝐓𝐞𝐦𝐩𝐞𝐥 𝐝𝐞𝐬 𝐀𝐩𝐨𝐥𝐥𝐨𝐧…
Die einstmalige Behausung des gleichnamigen Gottes des 𝐋𝐢𝐜𝐡𝐭𝐬, der 𝐌𝐮𝐬𝐢𝐤, der 𝐇𝐞𝐢𝐥𝐤𝐮𝐧𝐬𝐭 und der 𝐖𝐞𝐢𝐬𝐬𝐚𝐠𝐮𝐧𝐠 ist nach Delphi das 𝐳𝐰𝐞𝐢𝐭𝐰𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐬𝐭𝐞 𝐎𝐫𝐚𝐤𝐞𝐥 𝐝𝐞𝐫 𝐀𝐧𝐭𝐢𝐤𝐞 und zugegebenermaßen ein wenig in die Jahre gekommen.
Ok… wenn ich mir Tag für Tag von irgendwelchen, britischen Schluckspechten „𝑾𝒉𝒂𝒕 𝒔𝒉𝒂𝒍𝒍 𝒘𝒆 𝒅𝒐 𝒘𝒊𝒕𝒉 𝒕𝒉𝒆 𝒅𝒓𝒖𝒏𝒌𝒆𝒏 𝑺𝒂𝒊𝒍𝒐𝒓“ anhören müsste, würde ich vermutlich auch mit der Zeit zusammenbrechen. 🤦♂️
Hier in Didim liegt wohl auch irgendwo das 𝐇𝐚𝐮𝐩𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐞𝐝𝐮𝐬𝐚 begraben…
Ihr wisst schon…
… das ist diese Tussi mit dem „Bad Hairday“.
Schlangen statt Dauerwelle… das muss man schon mögen. 🤷
Besonders, wenn man bei näherer Betrachtung ihres Antlitzes umgehend zu einer steinernen Gartendeko mutiert.
Da wird´s zugegebenermaßen schon ein wenig schwierig mit dem sozialen Anschluss.
Dieses, nicht nur optisch recht fragwürdige Umstyling, hatte Medusa nicht etwa Heidi Klum, sondern der Göttergattin Athene zu verdanken, die ihr diese Reptil-Frisur aufgrund eines Zickenkrieges verpasste, worauf ich hier jetzt nicht eher eingehen möchte... Kannst Du googlen.
Die Kurzform:
Grund dafür war wohl ein Tête à Tete mit ihrem Ehegatten „Zeus“, bis dann Perseus, dieser Schlingel, der guten Medusa die Rübe abrasierte, um sie in seinem Herrenhandtäschchen dem Götterchef zu offerieren. Das nur als Info für die Damen, die sich immer fragen, was Männer so in ihren Handtaschen mit sich herumtragen. 😉
Ausgerüstet mit Flügelschuhen, Tarnkappe und Spiegelschild war dieser Perseus quasi der James Bond der Antike…
"𝑲𝒐𝒑𝒇 𝒅𝒆𝒓 𝑴𝒆𝒅𝒖𝒔𝒂… 𝒈𝒆𝒔𝒄𝒉𝒖𝒆𝒕𝒕𝒆𝒍𝒕… 𝒏𝒊𝒄𝒉𝒕 𝒈𝒆𝒓𝒖𝒆𝒉𝒓𝒕."
Letztendlich landet dann Medusas Kopf am Schild von Athene… bis er dann irgendwann… warum auch immer… hier in Didim, vermutlich in irgendeiner Schönheitsklinik als biologisch abbaubares Botox-Ersatzprodukt sein Dasein fristet, oder die vielleicht die regionale Gartendeko-Industrie unterstützt.
Keiner weiß das so genau. 🤷
𝐖𝐚𝐬 𝐠𝐢𝐛𝐭’𝐬 𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐢𝐧 𝐃𝐢𝐝𝐢𝐦…
... ganz schön viel 𝐒𝐚𝐧𝐝, reichlich 𝐊𝐧𝐞𝐢𝐩𝐞𝐧 und jede Menge in die Jahre gekommene 𝐄𝐧𝐠𝐥𝐚𝐞𝐧𝐝𝐞𝐫/𝐢𝐧𝐧𝐞𝐧.
Didim ist ein Ort, an dem es nach 𝐠𝐞𝐠𝐫𝐢𝐥𝐥𝐭𝐞𝐦 𝐅𝐥𝐞𝐢𝐬𝐜𝐡, 𝐌𝐞𝐞𝐫𝐰𝐚𝐬𝐬𝐞𝐫 und dem verzweifelten Versuch riecht, 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐞𝐧𝐛𝐫𝐚𝐧𝐝 mit Ayran löschen zu wollen. 🙈
Mai 2026




























